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Friedrich und Luise Feldner an Wilhelmina Kindelberger in Rumbach (Ostern zwischen 1910 und 1914)
Liebe Mina,
wie geht es bei Euch. Seid Ihr alle gesund? Das ist doch am besten. Gesundheit ist der größte Reichtum. Wenn Ihr die Bilder habt, dann
schreibe gleich. Der Harold schickt dem kleinen Willi eine Postkarte mit zwei Osterhasen. Das ist doch gewiss eine Freude für die kleinen. Ich kann mein Leben den Reimen nicht vergessen, wo mir meine seelige Mutter
auf ein ... geschrieben hat. Er heisst: Heute ist der heilige Ostertag, da erfreut sich jung und alt. Die Alten freuen sich über diese hohe Feier und die Kinder über ihre Ostereier. Nun will ich schließen in der
Hoffnung, dass Euch alle dieser Brief so gesund antrifft, wie er uns verläßt und grüßen Euch alle, insbesondere die lieben alten Eltern, Dich liebe Mina und Mann, meine liebe Schwester und Fritz Ruby, Lina Kern und
ihren Mann, und seine Mutter und Mina Görtler, wie ist Jakob Görtler? Grüsst Rubygettel und Kindelberger, Friedly und Mina Schneider und Lui Schneider, alle die nach uns fragen.
Viele Grüße von allen unseren Kindern und von uns
Luise und Friedrich [Feldner]
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