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BRIEFE Die Auswanderer aus Rumbach nach Amerika hielten über Jahrzehnte die Verbindung mit der alten Heimat, indem sie den Daheimgebliebenen
Briefe schrieben. Es handelt sich hierbei um Briefe der Familien Brubach und Feldner, die um 1890
nach Nord Dakota, Illinois und Ohio ausgewandert sind. Die Briefe sind im Original in Sütterlin geschrieben. In der “Neu-Deutschen” Fassung haben wir uns bemüht die Original - Schreibweise wiederzugeben. Viele Wörter sind in pfälzisch und Englisch geschrieben und gaben uns manchmal Rätsel auf. Von Generation zu Generation verlor sich die deutsche Sprache und der Kontakt brach irgenwann gänzlich ab. Das kann erstens am Ausbruch des 2.WK liegen, aber auch daran, dass die dritte Generation in den USA kein Deutsch mehr sprach. Oder schlichtweg daran, dass das Interesse an den Verwandten, mit dem Aussterben der Auswanderergeneration, verloren ging.
NAMENSVARIANTEN Während der verschiedenen Wanderungen von der Schweiz über das Elsaß und die Pfalz nach Amerika hat der Name “Kindelberger” eine Vielzahl
von Varianten erfahren. Wir dürfen nicht vergessen das damals viele der im Stammbaum erwähnten Personen weder Schreiben noch Lesen konnten. Als der erste Güntlisperger nach Nothweiler kam, und seinen Namen sagte,
was soviel wie “Chintlischbrgr” geklungen haben muss, hat der Beamte wohl das aufgeschrieben, was er verstanden hat. Daraus wurde Kindelberger. Verständlich das die amerikanischen Immigrationsbeamten das gleiche
Problem hatten, und jedem somit eine neue Schreibweise verpassten.
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